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Tesla – Energiegewinnung

Nikola Tesla (10. Juli 1856 – 7. Januar 1943)

Nikola Tesla wurde im Jahre 1856 im Smiljan im heutigen Kroatien geboren. Er hatte viele Erfindungen in den Bereichen der Elektrotechnik und der elektrischen Energietechnik zu deren Entwicklung er mit der Erfindung des Wechselstroms etwas großes beigetragen hat. (Damit wurde nämlich das transportieren des Stroms über größere Entfernungen hin möglich.) Insgesamt hatte Nikola Tesla 117 Patente angemeldet.

 

Freie Energie

Teslas großer Traum der Energiegewinnung war es allerdings, freie Energie für jeden Menschen zu beschaffen. Angeblich soll er auch ein Auto mit dieser Technologie gebaut haben. Der Motor soll seine Energie von einem Konverter der Größe 60x25x15 cm gehabt haben, der auch eine Antenne besaß. Dieses Gefährt, eine Luxuslimousine, eine Pierce Arrow, mit diesem eingebauten Konverter, ist leider verloren gegangen. Der Konverter sei angeblich so leistungsfähig gewesen, dass man damit zu dem Auto noch ein ganzes Haus zusätzlich beleuchten hätte können.

Kostenlose Energiegewinnung für jedermann, dazu noch unbegrenzt, ist für viele Verschwörungstheoretiker Grund genug, dass viele glauben die Energiekonzerne würden Menschen töten, die kurz vor dem Durchbruch sind.

 

Energie aus dem All

Tesla hatte die Idee kostenloser Energie aus dem All, in dem man die ionisierten Moleküle, die es durch die kosmische Strahlung ergibt, dazu verwendet Strom zu gewinnen. Mit solch einem Generator könnte jedermann seinen ganzen Haushalt mit Strom versorgen. Tatsächlich wird im Moment an einem solchen Gerät gearbeitet, dass allerdings sich nicht nur auf die ionisierten Moleküle durch kosmische Strahlung beschränkt, sondern indem der Generator auch selbst seine Umgebung ionisiert, sodass mehr Strom erzeugt werden kann.

Durch diese Art der Energiegewinnung, würde es nicht nur für den Verbraucher weniger Ausgaben ergeben, sondern auch eine gesündere Umwelt und Umgebung. Die Luft wäre frischer und hätte weniger Abgase. Teslas Traum war genau so eine Maschine.

Sie sind nicht mal an Arbeitszeiten gebunden, wie die Sonnenkollektoren die nur gut funktionieren, wenn es Tag ist und keine Wolkendecke die Energiegewinnung hemmt.

 

Vakuumfeldenergie

Eine weitere Möglichkeit der Energiegewinnung nach Tesla wäre die Vakuumfeldenergie, oder auch Nullpunktsenergie (Zero-Point-Energy) oder Raumenergie genannt. Bei ihr kann man Energie aus dem Vakuum beziehen, wie es schon in der Science-Fiction-Serie „Stargate Atlantis“ und „Stargate SG-1“ durch die ZPMs, die Zero-Point-Module, möglich ist. Ist das nur eine flüchtige Idee von damals oder auch schon Wirklichkeit von Morgen?

Das ZPM ist dabei eine nachhaltige und umweltfreundliche, nahezu unerschöpfliche Energiequelle, die für die gesamte Menschheit von großer Bedeutung sein kann. Wir werden sehen, was die Zukunft in diesem Bereich uns noch bringen wird.

 

Vertrieb der Energie

Doch Nikola Tesla beschäftigte sich nicht nur mit der Energiegewinnung, sondern auch damit, wie man nach der Energieerzeugung die Energie an einen bestimmten Ort schaffen könnte. Dabei begann er mit dem Wardenclyffe Tower dieser Projekt umzusetzen.

Angegeben war der Wardenclyffe Tower auf Long Island in den USA zur Übertragung transatlantischer Nachrichten und wurde auch deswegen zunächst von J. P. Morgan finanziert. Als dieser jedoch den wirklichen Grund für den Bau des Turmes erfuhr, stellte er kurze Zeit später die Gelder ein, so zumindest sprechen einige Quellen. Der Grund könnte aber auch ein anderer sein, da sich N. Tesla im Verlauf der Geschäftsbeziehung zu J. P. Morgan immer weniger verstand.

Sinn des Wardenclyffe Towers war es, über große Entfernungen Energie über die Ionosphäre zu übertragen und so an jeden beliebigen Punkt hervorgebracht werden zu können. So könnte die Energie für jeden kostenlos ins Haus übertragen werden. Das passte vielen Leuten nicht – wie zum Beispiel den Energiekonzernen, die durch den Strom Geld verdienen wollten oder die Kupferhersteller, die durch die Stromübertragung durch Leitungen ein Monopol im Stromleitervertrieb hatten.

 

Tesla-Transformatoren/Tesla-Spuren, die kleinen Wardenclyffe-Towers

In kleinerem Maße ist das „Wardenclyffe Tower“-Projekt auch heute noch vorhanden – und zwar in den Tesla-Transformatoren. Sie sehen zwar nicht wirklich wie der Wardenclyffe Tower aus und die Tesla-Spulen eignen sich allerdings nur sehr begrenzt zum Übertragen der elektrischen Energie. Aber man kann sich dadurch ein Bild machen von Teslas Forschungen.

Zu sehen sind die Tesla-Spulen übrigens auch in dem Film „Duell der Magier“ in denen mit ihnen auch Musik gemacht wird.

 

Quellen:

http://www.welt.de/wissenschaft/article4093468/Nikola-Tesla-Erfinder-des-Wechselstroms.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Nikola_Tesla
http://de.wikipedia.org/wiki/Wardenclyffe_Tower
http://cnr.ch/Themen/freieenergie.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Tesla-Transformator
http://www.teslasociety.ch/TES_DOKU/Manuskript%20von%20Benjamin%20Seiler%20-%20Nikola-Tesla-kosmische-Energie-im-ueberfluss.doc.pdf